Die Verfahren zur Zulassung von Humanarzneimittel in der Schweiz dauern nur wenig länger als in der EU. Deutlich kürzer sind sie weiterhin bei der US-amerikanischen FDA. Dies ist das Ergebnis einer Studie von Swissmedic sowie der Schweizer Pharmaverbände (ASSGP, Intergenerika, Interpharma, scienceindustries, vips).
Nach Informationen von Swissmedic war die EMA bei Neuanmeldungen neuer aktiver Substanzen um 7 Prozent und bei Indikationserweiterungen um 17 Prozent schneller. Bei letzterem geht es darum, dass Medikamente für zusätzliche Anwendungsgebiete zugelassen werden. Im Falle der FDA waren die entsprechenden Durchlaufzeiten laut Communiqué um 45 respektive 41 Prozent kürzer.