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Autonomous-Analyse

Versicherungsbranche kaum vom Nahost-Konflikt betroffen

Der Nahostkonflikt sorgt für hohe Ölpreise und mögliche Geldpolitikänderungen. Versicherer bleiben aber bislang von grösseren Schäden verschont.

Mayuree Naree
Kriegsrisiken im Iran-Konflikt sind bislang auf Seeversicherung beschränkt: Unter thailändischer Flagge fahrendes Frachtschiff «Mayuree Naree» in der Strasse von Hormus nach einem iranischen Raketenbeschuss. Keystone

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Ein neuer Bericht von Autonomous Research legt nahe, dass die direkten Versicherungsschäden aufgrund der in vielen Verträgen enthaltenen Standardausschlussklauseln für Krieg und Terrorismus relativ begrenzt bleiben dürften. Je länger der Konflikt jedoch andauert und sich möglicherweise ausweitet, desto grösser wird das Tail-Risiko von Ereignissen, die zu Verlusten für die Rück- und Erstversicherungsbranche führen könnten.
Seit dem Wiederaufflammen des Konflikts im Nahen Osten zu Beginn dieses Jahres hat Autonomous festgestellt, dass die Aktien von Schaden- und Unfallversicherern kaum Anzeichen für eine Besorgnis der Anleger hinsichtlich erstklassiger Versicherungsschäden zeigen. Stattdessen konzentrierte sich die Aufmerksamkeit auf makroökonomische Auswirkungen zweiter Ordnung, insbesondere auf erhöhte Ölpreise und die Möglichkeit daraus resultierender Änderungen in der Geldpolitik. Dennoch dürften laut dem Bericht, sofern kein Rezessionsszenario eintritt, die Gesamtauswirkungen auf Rück- und Erstversicherer begrenzt bleiben, wobei Versicherungsmakler möglicherweise von einem moderaten Aufwärtspotenzial profitieren könnten.

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