Guten Tag,
Telefonieren ist out, ebenso wie E-Mails schreiben. Kunden von heute wollen chatten. Kurz, schnell, unkompliziert. Wie beispielsweise mit Clara, dem Chatbot von Helvetia.
Sophie Hundertmark
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Helvetia hat für Clara extra eine eigene Landingpage erstellt, dort findet man die folgende Aussage von Clara: «Ich erkenne über 150 Anliegen, so kann ich Ihre Frage direkt beantworten oder Sie an den richtigen Ort weiterleiten. Die meisten Leute fragen mich nach ihrem Vertrag, wollen Kontakt aufnehmen oder ihre Adresse ändern.» Clara hat im Laufe der letzten Jahre vor allem folgende Funktionen «gelernt»:
Seit 2020 ist Clara zudem auch via Whatsapp erreichbar. Kunden bzw. interessierte Kunden können seither mit dem Roboter auch via Whatsapp chatten.
Während sich das Helvetia-Team in den ersten Jahren vor allem um den funktionalen Ausbau von Clara bemüht hat, wurde 2020 auch stärker an der Persönlichkeit gearbeitet. Clara soll mehr als nur ein klassischer Chatbot sein, sie soll Helvetia auch nach aussen entsprechend vertreten sowie als sympathisch wahrgenommen werden. So spricht auch das Helvetia-Team intern am liebsten von «Clara» anstatt vom unpersönlichen «Chatbot».
Es gibt bereits unzählige Forschungen zum Einfluss der Persönlichkeit eines Chatbots auf die User. Die Forscher sind sich weitgehend darin einig, dass ein Chatbot, der eine sehr menschliche Sprache hat und Empathie zeigt, auch eher als etwas Menschenähnliches wahrgenommen wird als ein Chatbot, der lediglich Fakten präsentiert. Dazu zwei beispiele:
Communicating with Machines: Conversational Agents with Personality and the Role of Extraversion
«Let us work Together» – Insights from an Experiment with Conversational Agents on the Relation of Anthropomorphic Design, Dialog Support, and Performance
Unklar ist für die Forscher jedoch, ob ein menschlich wahrgenommener Chatbot auch wirklich zu mehr Zufriedenheit bei den Usern führt. Die Mehrheit der Forschungen aus diesem Bereich geht aber zumindest davon aus, dass User weniger unzufrieden sind, wenn ein Chatbot mal keine Antwort hat, wenn er zuvor menschliche Züge gezeigt hat. Weiter wird ein Chatbot zum Teil sogar als der bessere bzw. objektivere Berater wahrgenommen. Mehr dazu erklärt Christian Hildebrand von der Universität St. Gallen in diesem kurzen Video.
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In fünf Artikeln werden hier die Details und Hintergrundinformationen zu den Conversational-Bemühungen der Schweizer Versicherungsgesellschaften aufgezeigt. Folgende Versicherungsanbieter werden dabei analysiert:
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