Geldwäsche, Betrug oder Unklarheiten über die Herkunft von Geldern sind keine Privilegien von Banken: Kriminelle nutzen auch zahlreiche Versicherungsprodukte, um die Herkunft von Geldern zu verschleiern, so ein neuer Forschungsbericht des Beratungsunternehmens Deloitte. Besonders bei hochwertigen Produkten wie Lebensversicherungen kann es Risiken geben. Gemäss Deloitte sind das beispielsweise Einmalprämienversicherungen, bei denen Geldwäscher eine grosse Summe Geld in einer einzigen Transaktion einzahlen, um illegal erworbene Gelder zu schützen. Oder die Kunden kündigen ihre Versicherung innerhalb einer Widerrufsfrist von 14 bis 30 Tagen, wodurch Geldwäscher eine Rückzahlung erhalten, bevor sie die Gelder anderweitig transferieren. Oder bei Rentenversicherungen: Geldwäscher können ihre Gelder zur Bezahlung von Premium-Tarifen verwenden und monatliche feste Zahlungen erhalten.