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Digitalisierung

Grosse Unterschiede in der digitalen Reife im Gesundheitswesen

Die Schweiz hinkt bei der Digitalisierung des Gesundheitswesens international hinterher, zeigt aber Fortschritte.

Digitalisierung Gesundheitswesen
Krankenversicherungen weisen mit den grössten digitalen Reifegrad im Schweizer Gesundheitswesen auf. VideoFlow - stock.adobe.com

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Der globale Digital-Health-Markt wächst und dürfte 2025 rund 200 Milliarden US-Dollar erreichen. Auch in der Schweiz steigt das Interesse der Bevölkerung: Besonders gefragt sind Telemedizin, E-Rezepte und der einfache Zugang zu medizinischen Daten. Dies zeigt der Digital Health Report 2025/2026. 91 Prozent der Befragten befürworten das elektronische Patientendossier (EPD), wie die ZHAW in einer Medienmitteilung schreibt. Trotz dieser positiven Signale bleibt die Schweiz im internationalen Vergleich zurück. ZHAW-Experte Alfred Angerer sieht aber Bewegung: «Wir beobachten regulatorische Fortschritte, eine aktive Innovationsszene mit Startups und KMU sowie erste sichtbare Schritte hin zu mehr Digitalisierung im Gesundheitssystem.»

Grosse Unterschiede in der digitalen Reife

Der digitale Reifegrad der zentralen Akteursgruppen im Schweizer Gesundheitswesen zeigt ein gemischtes Bild. Auf einer Skala von eins bis zehn sind Pharmaunternehmen (6,8 Punkte) und Krankenversicherungen (6,0) am besten bewertet. Spitäler (4,6) und Spitex-Organisationen (4,6) liegen im Mittelfeld, während Apotheken (4,1) und Arztpraxen (3,4) deutlich zurückliegen.

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