Abo
VVG-Übersicht

Schweizer Krankenzusatzversicherer im Vergleich

Krankenkassen im VVG-Vergleich: Während Sanitas und Helsana glänzen, schrumpfen die Margen kleinerer Zusatzversicherer wegen Kostendruck.

Andrea Hohendahl

CHUV, LE CENTRE HOSPITALIER UNIVERSITAIRE VAUDOIS, UNIVERSITAETSSPITAL, SPITAL, KRANKENHAUS, KLINIK, GESUNDHEITSEINRICHTUNG, GESUNDHEITSWESEN,  RADIOLOGIE, MRT, MAGNETRESONANZTOMOGRAFIE,  RADIOGIAGNOSTIK, CHUV, HOPITAL, MALADE, SCANNER, RADIO, RADIOGRAPHIE
Medizinische Innovation kostet: Die Krankenversicherer können in der Schweiz nur über Zusatzversicherungen Geld verdienen. KEYSTONE/Cyril Zingaro

Werbung

Das Segment der privaten Zusatzversicherungen gilt traditionell als Fels in der Brandung des Schweizer Gesundheitswesens. Die obligatorische Krankenpflegeversicherung (OKP) ist in der Schweiz nicht gewinnorientiert. Sie schreibt in der Folge oft eine schwarze Null, da Versicherer verpflichtet sind, Überschüsse auszugleichen. Richtig Geld verdienen lässt sich in der Krankenversicherungsbranche daher nur mit Zusatzversicherungen.
Die per Ende April 2026 vorgelegten Berichte für das Rechnungsjahr 2025 zuhanden der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht Finma belegen, dass die Branche strukturell zwar profitabel bleibt, sich der Konkurrenzkampf jedoch zunehmend verschärft. An der Spitze des Marktes thront unangefochten die Helsana Zusatzversicherungen AG mit einem Prämienvolumen von über 2,02 Mrd. Franken, dicht gefolgt von der CSS Versicherung AG mit 1,36 Mrd. Franken und der Visana mit 1,32 Mrd. Franken.

Relevante Themen

Werbung