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Gesundheitskosten

«Nicht jedes Täli braucht ein Spitäli»

In einem Interview mit Tamedia äussert sich KPT-Chef Thomas Harnischberg mit markigen Worten zu den gestiegenen Gesundheitskosten.

Thomas Harnischberg, KPT
Ist ein Freund klarer Worte: Thomas Harnischberg, CEO KPT Stefan Bohrer

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Nach der Bekanntgabe der steigenden Krankenkassenprämien in 2025 hat sich der Chef der Berner Krankenkasse KPT, Thomas Harnischberg, für die Schliessung der Hälfte aller Spitäler in der Schweiz ausgesprochen und dies als Optimierungspotenzial bezeichnet. «Warum muss ich auf der Fahrt von Zürich nach Bern an 15 Spitälern vorbeifahren? Dänemark kommt mit insgesamt 20 Kliniken aus, wir haben fast 300 Spitäler. Das ist doch Wahnsinn. Nicht jedes Täli braucht ein Spitäli», sagte Harnischberg im Interview mit Tamedia. Die Hälfte der Spätaler würden reichen.
Noch grösseren Reformbedarf sehe er bei den Versicherern. Die Schweiz brauche keine 40 Krankenkassen. «Es braucht nicht mehr als sechs bis acht Krankenkassen. Das ist mein Gegenmodell zur Einheitskasse. Wir brauchen dringend Wettbewerb», fügte er hinzu. (sda/hzi/bdw)

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