Auf die lange Bank schieben lässt sich die Reform der Schweizer Altersvorsorge definitiv nicht mehr, denn mit den Babyboomern erreicht in den kommenden zehn Jahren rund eine Million Schweizerinnen und Schweizer das Rentenalter. Und das hat Folgen: Waren es 1970 noch 3 Arbeitstätige, die einen Rentner oder eine Rentnerin finanzierten, oblag dies 2019 nur noch durchschnittlich 1,8 arbeitstätigen Personen. Zusammen mit der steigenden Lebenserwartung und dem Tiefzinsumfeld führt dies eher über kurz als über lang zum Kollaps des bis anhin gültigen Vorsorgesystems.