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Kommentar zur VZ-Studie

Rentenkrise? Weckruf trifft Wirklichkeit

SVV-Chefökonom Jan Schüpbach über alarmierende Rentenszenarien, was die Statistik sagt und warum beides den Ruf nach Reformen verstärkt.

Jan Schüpbach
Jan Schüpbach ist Chefökonom beim Schweizerischen Versicherungsverband SVV. zVg

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Das Vermögenszentrum (VZ) hat jüngst vorgerechnet: Neurentnerinnen und Neurentner müssten sich künftig auf drastische Rentenkürzungen einstellen. Seit 2002 seien die Pensionskassenrenten um 40 Prozent gesunken, weil die Pensionskassen ihre Leistungen angesichts steigender Lebenserwartung sowie tieferer Zinsen und Renditen «stark reduziert» hätten. Besonders für mittlere und hohe Einkommen sei das oft zitierte Ziel einer Altersrente nicht mehr erreichbar: mit der ersten und zweiten Säule auf 60 Prozent des letzten Salärs zu kommen. Bei vielen liege die Quote sogar unter 50 Prozent. Die Schlagzeile sass und das Medienecho war entsprechend gross.

Was die VZ-Studie nicht zeigt

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