Ganz so einfach funktioniert das Versichern einzelner Körperglieder jedoch nicht. Denn es gibt weltweit nur ein einziges Unternehmen, das sich auf Körperversicherungen (Body Insurances) spezialisiert hat: Lloyd’s in London. In Deutschland beispielsweise löst man das Problem mithilfe der privaten Unfallversicherung und ihrer Gliedertaxe. Diese ähnelt zwar der Body Insurance, deckt aber nicht alle Risiken ab. Und ist nicht so individuell vereinbar wie die Lloyd’s-Policen. In der Schweiz wird bei derartigen Anfragen entweder an Lloyd’s verwiesen oder eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung – in Ergänzung zur gesetzlichen Invalidenversicherung und zur Pensionskasse – vorgeschlagen, welche den Versicherungsnehmer und seine Angehörigen vor finanziellen Einbussen bewahrt, falls dieser erwerbsunfähig wird.