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Absage an Versicherungslösung

Ständerat will keine Vorsorgelösung im Falle schwerer Erdbeben

Gebäudeeigentümerinnen und -eigentümer sollen künftig nicht solidarisch für Schäden an Gebäuden nach einem schweren Erdbeben aufkommen.

«Auf lange Zeit haben wir kein Geld, aber einen enormen administrativen Aufwand»: FDP-Ständerat Thierry Burkart.
«Auf lange Zeit haben wir kein Geld, aber einen enormen administrativen Aufwand»: FDP-Ständerat Thierry Burkart.Keystone

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Der Ständerat hat eine Versicherungslösung des Bundesrates abgelehnt. Mit 23 zu 19 Stimmen bei 2 Enthaltungen sprach sich eine knappe Mehrheit am Dienstag gegen eine Verfassungsänderung für eine Bundeskompetenz im Bereich der Finanzierung der Behebung von Gebäudeschäden bei Erdbeben aus. Der Ständerat folgt damit dem Vorschlag der zuständigen Kommission. Die Vorlage geht nun weiter in den Nationalrat.
Der Bundesrat hatte vorgeschlagen, mit einer neu geschaffenen Verfassungsbestimmung dem Bund die Kompetenz zu übertragen, finanziell für den Fall eines schweren Erdbebens vorzusorgen. Eigentümerinnen und Eigentümer von Gebäuden würden in einem solchen Fall dazu verpflichtet, einen Betrag von höchstens 0,7 Prozent des Versicherungswerts ihres Gebäudes einzubringen, um Betroffene zu entschädigen und einen raschen Wiederaufbau zu ermöglichen.

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