Abo
Hörschäden vorbeugen

Suva rät jungen Fasnächtlern, ihre Ohren zu schützen

Lärmpegel an der Fasnacht: Guggenmusiken und Bälle erreichen bis zu 105 Dezibel, vergleichbar mit einem Presslufthammer.

Fasnachts-Umzug
Fasnacht ist laut – und gefährlich fürs Gehör. Junge Menschen und Kinder sind besonders gefährdet, warnen Experten. Keystone

Werbung

Fasnacht gehört für viele Menschen einfach dazu: Guggenmusik, Konzerte, Bälle und Umzüge. Doch was nach Spass klingt, kann das Gehör dauerhaft schädigen – oft schon in jungen Jahren. Wer sein Gehör früh überlastet, trägt die Folgen ein Leben lang. Mit einfachem Gehörschutz lassen sich diese Risiken deutlich reduzieren.
Wenn die Guggenmusiken durch die Strassen ziehen, vibriert nicht nur die Luft, sondern auch das Trommelfell. Besonders junge Fasnächtlerinnen und Fasnächtler stehen mitten im Klanggeschehen: als Musikerinnen und Musiker, als Teil des Publikums oder bei Fasnachtsbällen. Was viele unterschätzen: Gerade in jungen Jahren ist das Gehör besonders gefährdet. Schäden bleiben oft lange unbemerkt – und sind irreversibel. Was einmal verloren ist, kommt nicht zurück. Häufig zeigen sich die Folgen erst Jahre später, wenn zum lärmbedingten Hörverlust der natürliche Altershörverlust hinzukommt.

Werbung