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Kein Kampf gegen Trends

Der Rückversicherer Swiss Re wird von der weiterhin schwachen Firmenkundensparte gebremst. Das Coronavirus erscheint bisher als vergleichsweise kleines Problem.

Matthias Niklowitz

Mumenthaler
Die Schadenbelastung lag überdurchschnittlich hoch: Swiss Re-Konzernchef Christian Mumenthaler. zVg

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Wer wissen möchte, wo Swiss Re steht, sollte den langfristigen Rahmen im Auge behalten. So hielt es CEO Christian Mumenthaler an der Jahresmedienkonferenz. Die vergangenen drei Jahre hatten Swiss Re vergleichsweise wenig Gewinne erzielt: Sie lagen unter einer Milliarde Dollar. In den sechs Jahren davor waren es immerhin zwischen drei und fünf Milliarden gewesen.
Mumenthaler erinnert das an die Zeit um die Jahre 2000 und 2001: Auch seinerzeit seien die Preise relativ niedrig und die Schäden hoch gewesen. Am besten sind für Rückversicherungen (natürlich) hohe Preise und eine niedrige Schadenbelastung. Die Schadenbelastung lag 2019 aufgrund grosser Natur- und von Menschen verursachten Schäden mit 2,7 Milliarden Dollar überdurchschnittlich hoch. Und die Preise beginnen sich erst zu erholen.
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