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Jobkiller KI

Stellenabbau bei US-Versicherern wegen KI?

Amerikanische Versicherer streichen derzeit viele Stellen. Für die aktuelle Welle des Personalabbaus ist KI aber nur bedingt verantwortlich.

Liberty Mutual
Liberty Mutual hat, wie andere Versicherer in den USA, diverse Stellenstreichungen vorgenommen. zVg

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Die amerikanische Ratingagentur AM Best glaubt nicht, dass künstliche Intelligenz die Hauptursache für die jüngsten Entlassungen in der Versicherungsbranche ist.
In einem aktuellen Beitrag des Branchendiensts Insurance Journal schreibt die amerikanische Ratingagentur AM Best, dass es derzeit zu früh sei, Künstliche Intelligenz (KI) als Haupttreiber für den Stellenabbau zu nennen. Stattdessen sei es eher wahrscheinlich, dass die Entlassungen in die zyklische Kategorie fallen würden.
Die AM Best erklärte weiter, dass sich strukturelle Arbeitslosigkeit auf Arbeitsplätze bezieht, die aufgrund von systemischen Veränderungen und der Einführung von Technologie oder einer Fehlanpassung zwischen den Bedürfnissen des Unternehmens und den Fähigkeiten der Mitarbeiter überflüssig werden. Zyklische Arbeitslosigkeit bezieht sich jedoch auf Beschäftigungsschwankungen, die durch den Konjunkturzyklus bedingt sind, was laut AM Best der Fall sein dürfte.
Diese Erkenntnis kommt, nachdem Liberty Mutual, American Family und Geico in den letzten Monaten einen Personalabbau angekündigt haben. AM Best schrieb weiter, dass der Privatkundenbereich von den jüngsten Entlassungen am stärksten betroffen sei, da die Schadenquoten und die versicherungstechnischen Margen durch die Inflation der Schadenkosten, die Rückversicherungskapazität und die Preisgestaltung sowie das steigende Klimarisiko unter Druck stünden. (Insurance Journal/hzi/hoh)

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