Versicherer, die in einen der derzeit heissesten Trends im Bereich privater Kredite investieren, werden gemäss neuen Vorschlägen zur Überbrückung der Differenzen zwischen den Mitgliedstaaten hinsichtlich einer Vereinbarung zur Umgestaltung des europäischen Verbriefungsmarktes einer erneuten Aufsicht durch die EU-Finanzaufsichtsbehörde unterzogen.
Dänemark, das derzeit den turnusmässigen Vorsitz der EU innehat, hat zusätzliche Kontrollen durch den Europäischen Ausschuss für Systemrisiken vorgeschlagen. Damit sollen Bedenken ausgeräumt werden, dass die Investitionen von Versicherern in synthetische Risikotransfers die Finanzstabilität gefährden könnten. SRTs ermöglichen es Banken, ihre Kapitalbestände zu reduzieren, indem sie einen Teil der Risiken an Versicherer abgeben, die garantieren, dass sie frühe Verluste übernehmen. Die Transaktionen sind Teil des breiteren Verbriefungsmarktes, der es Banken ermöglicht, ihre Risiken zu reduzieren.