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Freitagsgespräch

«Das Krankentaggeld sollte mehr als nur ein 'Türöffner' für Versicherer sein»

Der scheidende Swica-CEO Reto Dahinden über den Stellenwert des KTG-Geschäfts – und seine persönlichen Zukunftspläne.

Bernd De Wall

Reto Dahinden, CEO Swica.
Ist ein starker Verfechter des KTG-Geschäfts: Reto Dahinden, CEO Swica. zVg

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Bevor wir über das Krankentaggeld-Geschäft reden: Sie haben vor wenigen Wochen ihren Rücktritt als CEO zum Jahresende bekanntgegeben. Das kam doch etwas überraschend…
Das mag von aussen so wirken, war aber von langer Hand geplant. Wir hatten über die letzten 15 Jahre eine ungewöhnliche Stabilität bei Swica, es gab praktisch keine Veränderungen im Verwaltungsrat oder in der Geschäftsleitung. Wir sind also alle einfach älter geworden (lacht). Nun geben mehrere führende Köpfe ihren Posten ab, begonnen hat damit Verwaltungsratspräsident Carlo Conti im vergangenen Sommer. Wir haben diesen Prozess optimal gestaffelt, damit es einen geordneten Übergang gibt. Ich bin nun einfach der nächste in der Reihe. Der neue VR-Präsident Werner Kübler hatte die Aufgabe, einen neuen CEO zu suchen – und hat mit Rudolf Bruder eine Toplösung gefunden, was mich sehr freut. Ich drücke jedenfalls fest die Daumen!
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