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Freitagsgespräch

«Die Sanierung einer Sammeleinrichtung ist besonders anspruchsvoll»

Laetitia Raboud, Direktorin der Oberaufsichtsbehörde, spricht über zentrale Risiken im Schweizer Vorsorgesystem.

Sandra Willmeroth

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Laetitia Raboud, Direktorin des Sekretariats der Oberaufsichtskommission Berufliche Vorsorge (OAK BV). zVg

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Die Oberaufsichtskommission Berufliche Vorsorge (OAK BV) hat gemeinsam mit den kantonalen und regionalen Direkt­aufsichtsbehörden eine Risikobeurteilung des Vorsorgesystems vorgenommen und dabei vier zentrale Risiken identifi­ziert. Welche sind das?
Das erste Risiko besteht darin, dass einige Vorsorgeeinrichtungen, insbesondere solche mit komplexen Strukturen, ihrer finanziellen Stabilität nicht die notwendige Priorität einräumen. Das zweite betrifft die Art und Weise, wie die Vorsorgeeinrichtung ihre Verträge verwaltet, vor allem im Hinblick auf marktübliche Bedingungen der mit Dritten vereinbarten Leistungen. Das dritte Risiko liegt in der Aus- und Weiterbildung der Stiftungsräte. Das oberste Organ muss über die notwendigen Fach- und Führungskenntnisse verfügen, um die finanzielle Situation seiner Vorsorgeeinrichtung kritisch zu beurteilen und diese kompetent zu führen. Das vierte Risiko, das wir im Aufsichtssystem identifiziert haben, betrifft die Zusammenarbeit der Vorsorgeeinrichtungen mit Brokern, die im Markt sehr präsent sind.

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