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Risk Report

Axa Future Risk Report 2021: Schweiz gibt sich gelassen

Nach einem von der Pandemie dominierten Jahr 2020, steigt der Klimawandel wiederum zum globalen Risiko Nr. 1 auf.

Zum achten Mal publiziert die Axa ihren jΓ€hrlichen Future Risk Report.
Zum achten Mal publiziert die Axa ihren jΓ€hrlichen Future Risk Report.Axa Future Risk Report 2021

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Erneut hat die Axa weltweit ΓΌber 23’000 Teilnehmende, bestehend aus Risikomanagement-Experten und Personen aus der BevΓΆlkerung, zu den Bedrohungen von morgen befragt. Obwohl auf globaler Ebene wieder vom Klimawandel als grΓΆsstes Risiko verdrΓ€ngt, hat die Pandemie doch eine bleibende Wirkung hinterlassen. Mehr als 70 Prozent aller Teilnehmenden der Studie sind besorgt ΓΌber kΓΌnftige Gesundheitsrisiken und ihre Folgen. Unterschiedliche AusprΓ€gungen zeigen sich beim Vergleich der verschiedenen Weltregionen: In Asien, dem Mittleren Osten und Afrika bleiben Pandemien und Infektionskrankheiten Sorge Nummer eins, wΓ€hrend sie in Europa und Amerika auf den dritten Platz abrutschen. Dort sehen sich die Befragten – wie bereits in den Jahren vor der Coronapandemie – in Zukunft vor allem Gefahren ausgesetzt, die auf den Klimawandel zurΓΌckzufΓΌhren sind. Besonders ausgebildet sind diese BefΓΌrchtungen in Europa, wΓ€hrend in Amerika erstmals Cyber-Risiken als grΓΆsste Bedrohung ausgemacht werden.

Schweiz zeigt sich weniger besorgt

Auch in der Schweiz hat die Angst vor Cyber-Risiken ΓΌber die letzten Jahre stetig zugenommen. Dazu hat auch die zunehmende Anzahl an Cyber-Angriffen seit der Coronapandemie beigetragen und das Risiko so hinter dem Klimawandel auf den zweiten Platz gehievt. Speziell die befragten Expertinnen und Experten sehen hier eine grosse Bedrohung, wΓ€hrend die Schweizer BevΓΆlkerung nach wie vor stΓ€rker von der Pandemie geprΓ€gt ist. Im globalen Vergleich jedoch weniger als die anderen LΓ€nder: im Schnitt machen sich Schweizerinnen und Schweizer am wenigsten Sorgen um Risiken im Gesundheitsbereich. Gleiches gilt fΓΌr den Klimawandel. Zwar beschΓ€ftigt sie die Klimakrise global gesehen fester als manch andere Regionen, verglichen mit ihren europΓ€ischen Nachbarn zeigen sie sich aber auch in diesem Bereich unbekΓΌmmerter. Was die weiteren, aufkommenden Risiken – sowohl was das eigene Land betrifft als auch die Welt im Allgemeinen – zeichnet sich das gleiche Bild und die Schweiz gibt sich wenig verwundbar. Mit ein Grund fΓΌr diesen positiveren Blick in die Zukunft dΓΌrfte sich nicht zuletzt im Vertrauen finden, das die BevΓΆlkerung in ihre Institutionen setzt: Fast drei Viertel der Befragten und somit weit mehr als der globale Durchschnitt ist der Meinung, dass ihre nationalen, ΓΆffentlichen Einrichtungen zur ProblemlΓΆsung aufkommender Herausforderungen beitragen werden.

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Vertrauen in Globalisierung lΓ€sst nach

Befragt wurden die Studienteilnehmenden auch nach ihrer Meinung zur stetig voranschreitenden Globalisierung: 54 Prozent aller Befragten sehen positive Effekte in der wachsenden, globalen Vernetzung und versprechen sich langfristige Vorteile fΓΌr die WeltbevΓΆlkerung daraus – die Teilnehmenden aus der Schweiz bewerteten diesen Aspekt ΓΌbrigens exakt gleich wie der globale Schnitt. Vor einem Jahr lag letzterer jedoch noch um ganze 7 Prozent hΓΆher. Entsprechend mehr Menschen stehen der Globalisierung heute kritischer gegenΓΌber und sehen mehr negative Auswirkungen damit verbunden als noch vor einem Jahr.
Dennoch ist eine Mehrheit – nΓ€mlich 55 Prozent der Überzeugung, die mΓΆglichen kΓΌnftigen Bedrohungen mΓΌssen auf globaler Ebene angepackt werden. Auf Stufe der Kontinente liegt das Vertrauen dazu mit 13 Prozent markant tiefer als bei den einzelnen LΓ€ndern. Diese sehen 26 Prozent in der Pflicht, auf zukΓΌnftige Risiken vorbereitet zu sein und entsprechend zu agieren. (axa/hzi/kbo)

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