Verkehrskollisionen sind nach der Jagd die zweithäufigste bekannte Todesursache grosser Wildtiere in der Schweiz. Mehr als die Hälfte der Wildtiere, die nicht durch Jagd ums Leben kommen, sterben bei Verkehrsunfällen. Das sagt eine Statistik des Bundesamts für Umwelt (BAFU). Gerade im Herbst steigt das Risiko. Viele Berufspendelnde sind in der Dämmerung oder Dunkelheit unterwegs, wenn auch Wildtiere besonders aktiv sind. Im Zeitraum von 2021 bis 2025 haben Versicherte der Mobiliar mehr als 10'500 Wildunfälle gemeldet, die Schäden an Motorfahrzeugen verursacht haben.
Gegen Jahresende häufen sich die Kollisionen mit Wildtieren: Im letzten Quartal liegt die Zahl der Unfälle rund 12 Prozent über dem Jahresdurchschnitt. Auch im April gibt es besonders viele Unfälle mit Wildtieren, wenn diese auf Nahrungs-, Revier-, und Partnersuche sind. Ausserdem verzeichnete die Mobiliar in der Woche nach der Zeitumstellung im Frühling mehr Unfälle mit Wildtieren als in der Woche davor.