Rund 99,9% der versicherten Naturkatastrophenschäden in Nordamerika im Jahr 2025 waren auf Sekundärrisiken wie Waldbrände und schwere konvektive Stürme (SCS) zurückzuführen.
Weiteres klares Signal dafür, dass sich die Risikolandschaft in einer Weise verändert, die nicht mehr als episodisch abgetan werden kann: Monica Ningen, Chefin US-Sachrückversicherung bei Swiss Re. zVg
Dies geht aus einer Analyse des Swiss Re Institute hervor. Monica Ningen, CEO von Property & Casualty Reinsurance US bei Swiss Re, merkte dazu an, das Jahr sei «ein weiteres klares Signal» dafür, dass sich die Risikolandschaft in einer Weise verändert, die weder die Branche noch die Gemeinden im ganzen Land als episodisch abtun können.
Der jüngste Sigma-Bericht des Swiss Re Institute, der die Naturkatastrophenschäden in Nordamerika im Jahr 2025 analysiert, legt nahe, dass Sekundärgefahren mittlerweile die Katastrophenschadenlandschaft der Region dominieren. Nach Angaben des Unternehmens bedeutet dies, dass selbst in einem Jahr ohne einen grösseren Hurrikan, der in den USA auf Land traf, die versicherten Schäden auf einem hohen Niveau blieben, was auf eine strukturell höhere Basis hinweist, die durch häufigere Ereignisse mit starken Auswirkungen getrieben wird.