Der Hitzesommer 2026 hat vor allem in Südeuropa zu verheerenden Waldbränden geführt, die Situation ist noch immer äusserst kritisch. Frankreich beispielsweise erlebt die schwerste Brandkatastrophe seit fast 80 Jahren. Bis Mitte August sind landesweit bereits rund 125'000 Hektar Wald und Vegetation verbrannt, allein entlang der Atlantikküste mussten im Laufe des Sommers mehr als 140'000 Menschen wegen der herannahenden Flammen evakuiert werden. Die geschätzten wirtschaftlichen Gesamtschäden und Folgekosten im Land belaufen sich laut ersten Schätzungen von Risikoexperten auf über 10 Milliarden Euro. Die Gefahr ist noch lange nicht gebannt: Noch immer gelten beispielsweise für den gesamten Mittelmeerraum die höchsten Warnstufen für akute Waldbrandgefahr.