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Swiss Re-Studie

Assekuranz steht vor Schwächephase, aber KI lindert die Schmerzen

Der Irankrieg, eine fragmentierte Weltwirtschaft und hohe Inflation belasten laut Sigma-Report das Leben- und Nichtlebengeschäft.

Bernd De Wall

Jérôme Jean Haegeli
Bleibt trotz der verhaltenen Aussichten optimistisch: Jérôme Haegeli. Swiss Re

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Die Inflation steigt weltweit auf 4 Prozent, das BIP sinkt auf 2, Prozent. Das ist der nüchterne Ausblick des Rückversicherungsriesen Swiss Re auf die Weltwirtschaft, den sie in ihrem aktuellen Sigma-Bericht «World insurance in 2026: Shock absorbers in a fragmenting world» beschreibt.
Die verhaltenen Aussichten bleiben natürlich nicht ohne Auswirkungen auf die Versicherungswirtschaft. Auch hier ist der Ausblick der Swiss Re getrübt: So wird das reale Gesamtwachstum der weltweiten Versicherungsprämien von 3,9 Prozent in 2025 um zwei Drittel auf nur noch 1,3 Prozent in diesem Jahr sinken, lautet die wenig verheissungsvolle Prognose. «Der jüngste Konflikt im Nahen Osten ist kein einmaliger Schock, sondern angesichts von vier Angebotsschocks in sechs Jahren ein weiteres Zeichen dafür, dass geopolitische Risiken zu einem strukturellen Merkmal der Weltwirtschaft geworden sind», präzisierte Jérôme Haegeli, Group Chief Economist von Swiss Re, in einer Online-Medienkonferenz, seine Einschätzung. Allerdings gebe es mit dem Ausbau der KI nicht nur eine positive makroökonomische Gegenbewegung, sie leiste auch einen erheblichen Beitrag zum Wachstum der US-Wirtschaft.
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