Gewerkschaften streiten über die Finanzierung der 13. Rente
Vor der Abstimmung vom 29. November streiten die Gewerkschaften über die Finanzierung der 13. AHV-Rente: Der VPOD lehnt eine Mehrwertsteuererhöhung ab und wirft dem SGB einen Kurswechsel vor.
«Jetzt müssen wir die Realität zur Kenntnis nehmen»: SGB-Präsident Pierre-Yves Maillard. keystone-sda.ch
Die AHV steht gut da. Sie verfügt bereits über ein Rekordvermögen von 60 Milliarden Franken. Eine kurzfristige Erhöhung der Einnahmen sei daher nicht notwendig, erklärte der Präsident des VPOD, Nationalrat Christian Dandrès (SP/GE), vor der Presse. Mittelfristig solle die 13. Rente vielmehr über Sozialbeiträge finanziert werden.
Diese Position hätten die Linke und der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) während der Kampagne für die 13. AHV-Rente vertreten, erklärte der Zentralsekretär des VPOD, Agostino Soldini. «Mehrere Zitate des SGB-Präsidenten, Ständerats Pierre-Yves Maillard (SP/VD), belegen dies».