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Special Pensionskassen

Die Unterschiede wachsen

Die Pensionskassen sind finanziell gesund. Doch hinter den Kennzahlen wandelt sich das System. Probleme werden greifbar.

Sandra Willmeroth

Caucasian man standing on yacht deck.
Gegenwind voraus: Die Vorsorge steht vor grossen Herausforderungen. Getty Images

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Die Schweizer Pensionskassen prΓ€sentieren sich finanziell so robust wie lange nicht mehr. Im vergangenen Jahr profitierten sie von einem insgesamt positiven Kapitalmarktumfeld und erzielten eine durchschnittliche Nettorendite von knapp 6 Prozent. Allerdings wird die Bandbreite bei der Performance immer grΓΆsser: GemΓ€ss der Β«Swisscanto Pensionskassenstudie 2026Β» erzielten die stΓ€rksten 10 Prozent der Kassen 2025 eine Rendite von 9,1 Prozent, wΓ€hrend die schwΓ€chsten 10 Prozent lediglich 3,2 Prozent Performance auf ihre Assets erzielten.
Die guten Anlageergebnisse schlagen sich auch in der Verzinsung der Versichertenguthaben nieder: Die durchschnittliche Realverzinsung der Β­Altersguthaben der Aktivversicherten betrug 2025 4,6 Prozent und damit gemΓ€ss der Erhebung von Swisscanto so viel wie seit 25 Jahren nicht mehr. Allerdings hat auch hier die Spannweite deutlich zugenommen: Im Jahr 2022 betrug der Abstand zwischen der hΓΆchsten und der niedrigsten Verzinsung noch 3,5 Prozentpunkte, diese Β­Differenz hat sich 2025 auf 9 Prozentpunkte vergrΓΆssert. Oder anders ausgedrΓΌckt: Β«Die Kasse mit dem hΓΆchsten Zinssatz hat ihren Versicherten 14-mal so viel weitergegeben wie die Kasse mit der tiefsten VerzinsungΒ», schreibt Swisscanto.

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