Versicherer unterschätzen das Erdbebenrisiko möglicherweise erheblich, da ihre Modelle die Auswirkungen von Erdbeben mit extrem hoher Scherkraft, sogenannten «Supershear»-Beben, nicht erfassen
Das Erdbeben von San Francisco im Jahr 1906 ist inzwischen als «Supershear»-Ereignis identifiziert worden. Archiv
Einer aktuelle Studie von MS Amlin zufolge sind zerstörerische Supershear-Brüche für zwei Drittel der versicherten Erdbebenschäden aus seismischen Ereignissen im letzten Jahrzehnt verantwortlich und haben Schäden in Höhe von 13,2 Milliarden US-Dollar verursacht.
Der im Journal of Catastrophe Risk and Resilience veröffentlichte Artikel warnt davor, dass dieser blinde Fleck eine ernsthafte Gefahr für Kapital- und Preisentscheidungen darstellt, insbesondere in grossen Erdbebengebieten wie Kalifornien.