Verisk, der strategische Datenanalyse- und Technologiepartner der globalen Versicherungsbranche, erklärte, dass der versicherte Anteil der Branchenverluste aufgrund der makroökonomischen Lage des Landes, der hohen Inflation, der geringen Versicherungsdurchdringung und der durch Sanktionen bedingten Marktkomplexitäten ungewöhnlich schwer einzuschätzen sei. Zu den Faktoren, die zu dieser Unsicherheit beitragen, gehören Annahmen hinsichtlich der Abschlussquoten von Erdbebenversicherungen, anhaltender Inflationsdruck sowie die Herausforderungen bei der genauen Bewertung versicherter Vermögenswerte in einem sich rasch verändernden wirtschaftlichen Umfeld gehören.
In der Einschätzung heisst es: «Die modellierten Schätzungen der versicherten Schäden umfassen keine Schäden, die durch Folgebrände, Erdrutsche, Sprinklerlecks, Schadenregulierungsaufwendungen, Schäden an nicht versicherten Immobilien oder Infrastruktur, ausservertragliche Verpflichtungen, die Beseitigung von Sondermüll, Vandalismus oder Unruhen entstehen, unabhängig davon, ob diese direkt oder indirekt durch das Ereignis verursacht wurden.» Weiter schreibt Verisk: «Die Schätzungen schliessen zudem Schäden im Zusammenhang mit Risiken im Tiefbau (Eisenbahn), Seefracht- und Schiffskasko-Risiken, Luftfahrtrisiken, Transitlagerrisiken, Personenunfallrisiken und anderen nicht modellierten Schadensursachen aus.»