Die Schweiz liegt derzeit noch unterhalb dieser Schwelle und gehört damit zu den Volkswirtschaften, die kurzfristig noch von moderater Erwärmung profitieren: Bis 2030 sind BIP-Zuwächse von 1 % bis 3 % möglich, was absoluten Zuwächsen von bis zu 37 Milliarden Schweizer Franken entspricht. Doch diese Vorteile sind fragil – mit weiter steigenden Temperaturen drohen sie zu erodieren.
Besonders problematisch ist dabei die doppelte Belastung für Unternehmen: Steigende Temperaturen senken die Produktivität, während gleichzeitig die Energiekosten steigen. Investitionen gehen zurück und lähmen so das zukünftige Wachstum.