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AXA Foundation for Human Progress

Neuer Lehrstuhl für die Erforschung von Naturrisiken im Gebirge

Die Universität Genf etabliert mit Unterstützung der AXA Foundation for Human Progress einen Lehrstuhl für die Erforschung klimabedingter und anderer Naturrisiken im Gebirge und die Entwicklung von Minderungsstrategien im europäischen Alpenraum.

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Professor Markus Stoffel leitet den neuen Lehrstuhl an der Universität Genf. Universität Aarhus

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Mit dem Klimawandel nehmen Naturrisiken im Alpenraum deutlich zu. Schmelzende Gletscher, die schrumpfende Schneedecke und der tauende Permafrost destabilisieren die Gebirge. Die Folge: mehr Felsstürze, Murgänge und Kaskadeneffekte, die Siedlungen und Infrastruktur bedrohen. Zugleich führen heissere Sommer und heftigere Stürme vermehrt zu plötzlichen folgenschweren Ereignissen wie Überschwemmungen.
Um die zunehmenden Risiken zu adressieren, hat die Universität Genf (UNIGE) mit Unterstützung der AXA Foundation for Human Progress einen neuen Lehrstuhl eingerichtet, der die Veränderung von Naturrisiken im Gebirge untersuchen soll. Forschungsschwerpunkt sind insbesondere Murgänge und ihre Folgen im Alpenraum – von der Schweiz bis Frankreich, Österreich, Deutschland und Italien.

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