Die Ergebnisse deuten auf eine breitere Verschiebung bei systemischen Risiken hin: Risiken im Finanz- und Digitalsektor, Naturgefahren und sozioökonomische Risiken greifen zunehmend ineinander. Wie schwer die nächste systemische Krise ausfällt, könnte weniger von der Grösse des ursprünglichen Schocks abhängen als davon, wo er auftritt und wie weitreichend seine Folgen sind. Die wachsende Abhängigkeit von gemeinsamen Lieferanten, Technologieplattformen und kritischer Infrastruktur kann dazu führen, dass sich Störungen auf scheinbar unabhängige Bereiche der Wirtschaft ausweiten.