Der Verlust führte zu einem deutlichen Rückgang der Reserven, wie die Schweizerische Zulassungs- und Aufsichtsbehörde für Arzneimittel am Freitag mitteilte. Diese sanken von gut 91 Millionen auf 59,5 Millionen Franken. Als Gründe für das Defizit nannte das Institut eine strukturelle Unterdeckung, einen Mehraufwand bei Betrieb und Personal sowie die Senkung einer Abgabe im Jahr 2022. Der Mehraufwand sei unter anderem durch die verschärfte Medizinprodukte-Regulierung und Investitionen in die IT entstanden. Swissmedic prüft, ob Medikamente sicher und wirksam sind. Krankenversicherungen nutzen diese Zulassung als grundlegenden Massstab für die Kostenübernahme von Medikamenten.