AM Best, die Ratingagentur für Versicherer und Anbieter von Analysen, stellt fest, dass sich der US-Cyberversicherungssektor faktisch in zwei unterschiedliche Teilmärkte aufgespalten hat.
Christopher Graham, Senior Industry Analyst bei AM Best. Screenshot AM Best TV
Der eine wird von Surplus-Lines-Versicherern angeführt, die eigenständige Primär- und Exzedenten-Cyberversicherungen anbieten, während der andere aus Cyber-Erweiterungen besteht, die an umfassendere gewerbliche Versicherungspolicen gekoppelt sind. AM Best stellte fest, dass sich diese Segmente unterschiedlich entwickeln, wobei die Schadensfälle durch Dritte im Surplus-Lines-Segment schneller zunehmen.
Den neuesten Erkenntnissen von AM Best zufolge stiegen die gesamten Prämieneinnahmen aus Cyberversicherungen in den USA im Jahr 2025 leicht auf 7,5 Milliarden US-Dollar, ausgehend von 7,1 Milliarden US-Dollar im Vorjahr. Die Agentur führte diesen begrenzten Anstieg grösstenteils auf die Verlagerung bestimmter Cyber-Portfolios aus Offshore-Strukturen in Unternehmen mit Sitz in den USA zurück und nicht auf eine nennenswerte Ausweitung der zugrunde liegenden Inlandsnachfrage.