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«Schweiz investiert zu zaghaft»

IMD-Präsident fordert mehr Pensionskassengelder zur Finanzierung von Start-ups

Schweizer Pensionskassen stecken laut IMD-Präsident David Bach zu wenig Geld in Start-ups. Er warnt: Ohne mehr Wagniskapital droht der Schweiz ein Verlust an Wettbewerbsfähigkeit.

«Wir reagieren zu langsam auf die Veränderungen in der Welt. Das gilt für die Politik, aber auch für die Unternehmen»: IMD-Präsident David Bach.
«Wir reagieren zu langsam auf die Veränderungen in der Welt. Das gilt für die Politik, aber auch für die Unternehmen»: IMD-Präsident David Bach. François Wavre / IMD

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«Denn die Investitionen von heute sind die Wettbewerbsfähigkeit von morgen», sagte Bach der Zeitung: Hierzulande würden gerade einmal rund 0,02 Prozent der Schweizer Pensionskassenvermögen in Wagniskapital fliessen. In den USA sei der Anteil um ein Vielfaches höher. Dabei würde die hiesige Regulierung deutlich mehr zulassen.
Junge Schweizer Unternehmen müssten sich im Ausland finanzieren, gerade auch in den USA. «Teilweise fliesst Schweizer Kapital dorthin, weil die entsprechenden Anlagemöglichkeiten hier fehlen. Das ist für die Wettbewerbsfähigkeit und den Wohlstand der Schweiz nicht gut», sagte der IMD-Präsident.

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