Die grosse Kammer hiess den Vorstoss des Genfer MCG-Ständerats Mauro Poggia mit 109 zu 81 Stimmen bei sieben Enthaltungen gut. Sie folgte damit einer Minderheit der vorberatenden Kommission. Im Ständerat hatte die Motion bereits im März eine Mehrheit gefunden. Nun muss der Bundesrat einen Umsetzungsvorschlag machen.
Poggia hatte sein Anliegen in der Frühjahrssession im Ständerat damit begründet, dass Generika in der Schweiz deutlich teurer seien als im Ausland. Dies führe zu höheren Gesundheitskosten und Krankenkassenprämien. Sicherheitsaspekte wollte er in seiner Motion ausdrücklich mitberücksichtigt sehen.