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Solvenzquoten im Vergleich

Schweizer Versicherer sind solide kapitalisiert

Die Schweizer Allbranchenversicherer zeigen sich trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds sowohl im Nichtleben- als auch im Lebengeschäft stressresistent.

Bernd De Wall

Solvenz
Schweizer Versicherer erfüllen die Finma-Anforderungen derzeit problemlos. MQ-Illustrations - stock.adobe.com

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Der Schweizer Solvenztest – kurz SST – gehört heute zu den wichtigsten Kennzahlen für die Beurteilung der finanziellen Stabilität von Versicherern. Der von der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht Finma eingeführte SST ist seit 2011 vollständig in Kraft und basiert auf einem risikoorientierten Ansatz. Anders als klassische Bilanzkennzahlen betrachtet der SST nicht nur das vorhandene Kapital eines Versicherers, sondern setzt dieses ins Verhältnis zu den eingegangenen Risiken. Bewertet werden dabei sämtliche Aktiven und Verpflichtungen zu Marktwerten. Anschliessend modellieren die Gesellschaften, wie sich diese Positionen unter Stressszenarien innerhalb eines Jahres entwickeln könnten.
Im Kern beantwortet der SST somit die Frage, ob ein Versicherer auch unter ungünstigen Marktbedingungen mit hoher Wahrscheinlichkeit in der Lage bleibt, seine Verpflichtungen gegenüber den Versicherten zu erfüllen. Die Solvenzquote ergibt sich aus dem Verhältnis zwischen verfügbarem risikotragendem Kapital und dem sogenannten Zielkapital. Liegt die Quote über 100 Prozent, erfüllt das Unternehmen grundsätzlich die regulatorischen Anforderungen.
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