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Studie «KMU Cybersicherheit 2026»:

Cyberrisiken: Nur jedes zehnte Schweizer KMU ist «fit»

Nur rund ein Drittel der KMU führt regelmässige Mitarbeiterschulungen durch, Notfallpläne oder Sicherheitsaudits sind noch weniger verbreitet, zeigt eine Studie der Mobiliar.

Bernd De Wall

Schweizer KMU müssen dem Thema Cybersicherheit mehr Bedeutung beimessen.
Schweizer KMU müssen dem Thema Cybersicherheit mehr Bedeutung beimessen. Leo Rohmann - stock.adobe.com

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Erst vor wenigen Tagen hat die Aufdeckung der Sicherheitslücken in der Programmiersprache PHP weltweit für grosses Aufsehen gesorgt. Doch offensichtlich wiegen sich Schweizer KMU trotz der grossen Risiken, die sich nicht zuletzt durch den KI-Boom verschärft haben, weiterhin in trügerischer Sicherheit – vor allem, was die organisatorische Vorbereitung anbelangt. Das zeigt die aktuelle Studie «KMU Cybersicherheit 2026», die vom Versicherer Mobiliar in Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern durchgeführt wurde.
Nur jedes zehnte KMU schätzt ihren Fortschritt bei der digitalen Transformation als weit bis sehr weit ein, auf der Gegenseite gab rund ein Fünftel der Unternehmen zu Protokoll, über keine digitale Strategie beziehungsweise digitalen Projekte zu verfügen. Das ist eine alarmierende Zahl: «Viele KMU sind nicht fit für das digitale Zeitalter, was eine Herausforderung für ihre Wettbewerbsfähigkeit darstellt und Einfallstore für Cyberkriminelle öffnet», warnte Marc K. Peter, Projektleiter und Dozent an der HES-SO Valais-Wallis, an einer Online-Medienkonferenz. Nur ein Fünftel der für die Studie befragten KMU habe das Thema Daten, Datennutzung und Verbesserung der IT-Infrastruktur überhaupt im Griff.
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