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Naturgefahren- und Klimarisiken

Rechenzentren in Europa: Wie Klimarisiken und Naturgefahren die Standortwahl beeinflussen

Rechenzentren sind zunehmend Naturgefahren- und Klimarisiken ausgesetzt und benötigen einen differenzierten Ansatz bei Resilienz und Prävention.

Mikrostandortfaktoren, Ressourcenverfügbarkeit, Baustandards und operative Vorbereitung bestimmen das Schadenpotenzial und mögliche Ausfallzeiten von Rechenzentren.
Mikrostandortfaktoren, Ressourcenverfügbarkeit, Baustandards und operative Vorbereitung bestimmen das Schadenpotenzial und mögliche Ausfallzeiten von Rechenzentren.Keystone

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Die Risikolandschaft für Rechenzentren in Europa verändert sich rasant, da Naturgefahren und Klimarisiken zunehmen. Standardansätze bei Standortwahl, Bau und Betrieb reichen nicht mehr aus. Johanna Rohrer, Risk Analyst Natural Hazards and Climate Risks bei HDI Global, HDI Risk Consulting und Gareth Hopkins, Risk Engineer bei HDI Global, HDI Risk Consulting, erläutern vier zentrale Faktoren zur Stärkung der Resilienz und zur Vermeidung von Schäden.
Der Frankfurter Raum ist einer der wichtigsten Rechenzentrumsstandorte in Deutschland und zugleich steigenden Klimarisiken ausgesetzt. Nach Analysen von HDI ARGOS 4.0 wird das Risikoprofil der Region heute durch Starkregenereignisse, zunehmende Hitzeextreme und schwere Stürme geprägt. Zu den potenziellen Auswirkungen zählen urbane Überflutungen infolge überlasteter Entwässerungssysteme und Sturmereignissen mit Windgeschwindigkeiten von über 100 km/h. Klimaprojektionen deuten zudem auf eine deutliche Zunahme extremer Hitzetage hin. Frankfurt steht damit beispielhaft für eine europaweit zu beobachtende Entwicklung, in der das Wachstum digitaler Infrastruktur auf ein zunehmend komplexes Risikoumfeld trifft. Viele dieser Risiken lassen sich durch gezielte Präventions- und Anpassungsmaßnahmen wirksam reduzieren.

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