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Studie von Allianz Trade

Rechenzentren klimaschädlicher als gedacht- Schweiz dank grünem Strommix positive Ausnahme

Der weltweite Ausbau von Rechenzentren beschleunigt sich durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) deutlich. Auch in der Schweiz wächst der Markt stark. Diese Entwicklung hat spürbare Folgen für Energieverbrauch und Emissionen.

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Die Emissionen von Rechenzentren liegen über 57 % höher als Schätzungen. Shutterstock

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  • Der Ausbau von Rechenzentren wird durch KI beschleunigt und erhöht Strombedarf und Emissionen.
  • Die Schweiz profitiert von sauberem Strommix, bleibt aber wegen Kühlung und Wasserverbrauch gefordert.
  • Globale Emissionen und Klimaschäden durch Rechenzentren steigen stark, KI kann aber auch zur Lösung beitragen.
Eine neue Studie des Kreditversicherers Allianz Trade zeigt, dass die Klimawirkung der digitalen Infrastruktur bislang unterschätzt wurde und weiter stark steigen dürfte – wenn keine geeigneten Massnahmen getroffen werden. «Rechenzentren entwickeln sich von einer Randgrösse zu einem strukturellen Treiber der Stromnachfrage in vielen Regionen», sagt Patrick Hoffmann, Senior Klimaökonom bei der Allianz. Bereits heute entfallen 15–20 % des Stromverbrauchs von Rechenzentren auf KI-Anwendungen, bis 2030 könnte der Anteil auf rund 40 % steigen. Gleichzeitig beliefen sich die globalen Investitionen 2025 auf 580 Mrd. US-Dollar, während sich die installierte Kapazität bis Ende des Jahrzehnts voraussichtlich verdoppelt.

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