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Anordnungsmodell

Bundesrat behält Kostensteigerung in Psychotherapie im Auge

In der psychologischen Psychotherapie hat sich der Wechsel zum Anordnungsmodell bewährt. Das zeigt eine vom Bundesrat zur Kenntnis genommene Evaluation.

Psychotherapie
Psychologische Psychotherapeut:innen können seit dem 1. Juli 2022 zulasten der Grundversicherung auf ärztliche Anordnung hin selbständig und auf eigene Rechnung tätig sein. Getty Images

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Weil aber seither die Kosten beträchtlich gestiegen sind, lässt der Bundesrat das 2024 eingeführte Kostenmonitoring weiterführen. Wie er am Mittwoch mitteilte, stiegen die Kosten von 528 Millionen Franken im Jahr 2021 auf 922 Millionen Franken im Jahr 2024. Für den Kostenanstieg gibt es laut der vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) durchgeführten Evaluation des Modellwechsels drei Gründe.
Rund 30 Prozent des Kostenwachstums sind auf höhere Tarife zurückzuführen. Knapp 25 Prozent können durch einen langfristigen Trend zur steigenden Inanspruchnahme psychoterapeutischer Leistungen sowie das Bevölkerungswachstum erklärt werden. Knapp 45 Prozent des Kostenzuwachs entfallen auf andere, nicht direkt beobachtbare Faktoren, etwa die Verlagerung aus dem Selbstzahler- und Zusatzversicherungsbereich in die obligatorische Krankenpflegeversicherung (OKP).

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