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Allianz Trade-Studie

Extreme Hitze kostet Deutschland Milliarden und lähmt Wirtschaftswachstum

Bis 2030 drohen Deutschland Verluste von insgesamt bis zu 131 Milliarden US-Dollar, wenn sich Hitzewellen des vergangenen Jahrzehnts wiederholen.

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Während in den USA rund 90 % der Haushalte klimatisiert sind, liegt die Quote in Europa bei nur etwa 19 %. Adobe Stock

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Extreme Hitze entwickelt sich zu einer wachsenden Belastung für die deutsche Wirtschaft. Laut einer Analyse des Kreditversicherers Allianz Trade könnten sich die wirtschaftlichen Verluste in Deutschland zwischen 2026 und 2030 auf insgesamt rund 131 Milliarden Dollar summieren, wenn sich die Hitzewellen des vergangenen Jahrzehnts wiederholen. Besonders problematisch ist dabei die doppelte Belastung für Unternehmen: Steigende Temperaturen senken die Produktivität, während gleichzeitig die Energiekosten steigen. Investitionen gehen zurück und lähmen so das zukünftige Wachstum.
«Teile von Europa ächzen bereits unter der ersten Hitzewelle – und der Sommer kommt erst noch», sagt Milo Bogaerts, CEO von Allianz Trade in Deutschland, Österreich und der Schweiz. «Extreme Hitze ist längst kein kurzfristiges Wetterphänomen mehr, sondern ein struktureller wirtschaftlicher Schock. Ab Temperaturen über 30 Grad schmilzt die Produktivität und Energiekosten steigen – das lähmt industrielle Volkswirtschaften wie Deutschland. Der grösste Schaden entsteht aber nicht heute, sondern morgen, denn sinkende Renditeerwartungen bremsen Investitionen – und damit die zukünftige Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit. Deutschland muss deshalb anfangen, mit Hitze zu planen.»

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