«Teile von Europa ächzen bereits unter der ersten Hitzewelle – und der Sommer kommt erst noch», sagt Milo Bogaerts, CEO von Allianz Trade in Deutschland, Österreich und der Schweiz. «Extreme Hitze ist längst kein kurzfristiges Wetterphänomen mehr, sondern ein struktureller wirtschaftlicher Schock. Ab Temperaturen über 30 Grad schmilzt die Produktivität und Energiekosten steigen – das lähmt industrielle Volkswirtschaften wie Deutschland. Der grösste Schaden entsteht aber nicht heute, sondern morgen, denn sinkende Renditeerwartungen bremsen Investitionen – und damit die zukünftige Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit. Deutschland muss deshalb anfangen, mit Hitze zu planen.»