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AXA-Cybersorgenmonitor

Vier von fünf Eltern halten Social-Media-Zeit ihrer Kinder für zu hoch

Vier von fünf Eltern von Kindern mit einem eigenen Social-Media-Account schätzen die Bildschirmzeit ihrer Kinder als zu hoch oder eher zu hoch ein. Sie sehen die exzessive Nutzung und die Vernachlässigung nicht-digitaler Freizeitaktivitäten als grösste Herausforderungen von Social Media.

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«Der immer lauter werdende Ruf nach Verboten zeigt, dass eine grosse Mehrheit der Schweizer Bevölkerung nicht mehr daran glaubt, Kinder und Jugendliche durch individuelle Vereinbarungen schützen zu können»: Katrin Sprenger, Verantwortliche der AXA Cyber-Präventionsservices. AXA

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Zudem stufen sie die Gefahr, dass ihre Kinder problematische Bilder vermittelt bekommen, als hoch ein. Verbote gewinnen dabei in der breiten Bevölkerung an Zustimmung: 88 Prozent sind für ein Smartphone-Verbot an Schulen (+ 7%-Punkte gegenüber Vorjahr), 84 Prozent für ein Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige (+ 4%-Punkte) und 71 Prozent für ein allgemeines TikTok-Verbot in der Schweiz (+ 16%-Punkte). Dies geht aus dem aktuellen AXA Cybersorgenmonitor hervor, wie der Versicherer am Dienstag in einer Mitteilung schreibt.
Die Gefahren von Social Media für Kinder und Jugendliche werden derzeit viel diskutiert. Die Eltern stufen dabei das Risiko, dass ihre Kinder problematische Bilder vermittelt bekommen, als hoch ein – dies zeigt der diesjährige AXA Cybersorgenmonitor. Die in Zusammenarbeit mit dem Forschungsinstitut Sotomo zum zweiten Mal durchgeführte Studie liefert ein umfassendes Bild davon, was die Bevölkerung im Umgang mit digitalen Medien beschäftigt. Demnach schätzen die befragen Eltern für ihre Kinder insbesondere das Risiko von werberischen und konsumfördernden Inhalten (74%), unrealistischen Schönheitsnormen (72%), Falschinformationen (71%) und der Verherrlichung von Reichtum und Luxus (68%) als hoch oder eher hoch ein.

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