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Renten-Diskussion

Mehr als die Hälfte der älteren Beschäftigten in Deutschland will vorzeitig in Rente

Während die Politik das Rentenalter erhöhen will und die Alterssicherung umgestaltet, zeigt ein DAK-Report, dass sich die Bevölkerung in eine andere Richtung bewegt.

Rentner, Senio,r Handwerker
Über die Hälfte der ab 50-Jährigen plant vorzeitigen Ruhestand. Adobe Stock

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  • Über die Hälfte der Beschäftigten ab 50 Jahren will vorzeitig in Rente gehen.
  • Beschäftigte ab 50 sind seltener, aber im Schnitt deutlich länger krankgeschrieben.
  • Wertschätzung und Anerkennung sind zentrale Faktoren für längeres Arbeiten im Alter.
Mehr als die Hälfte der Beschäftigten ab 50 Jahren in Deutschland will früher in Rente gehen. Bei denjenigen, die ihre Gesundheit als weniger gut beschreiben, sind es sogar 60 Prozent. Das geht aus einer Befragung von rund 7000 Beschäftigten hervor, die das IGES Institut für den DAK-Gesundheitsreport 2026 ausgewertet hat. IGES hat auch den Krankenstand aller DAK-versicherten Beschäftigten analysiert und dabei einen besonderen Fokus auf die älteren gelegt: Sie sind seltener, aber im Schnitt länger krankgeschrieben. Ab Mitte 50 ist eine Dynamik zu erkennen und es kommen auffällig viele Fehlzeiten dazu. Im Alter von 66 Jahren liegt der Krankenstand der Beschäftigten im Schnitt bei 11 Prozent. DAK-Chef Andreas Storm sieht grossen Handlungsbedarf, denn Firmen können es sich nicht leisten, ältere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Zeiten des demografischen Wandels zu verlieren.

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