Gemäss der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz erwärmt sich das Land mehr als doppelt so schnell wie der globale Durchschnitt.[1] Extreme Hitze kann dabei als Risikoverstärker wirken und so Gesundheit, Landwirtschaft, Wasserressourcen, Energieversorgung und Infrastruktur beeinträchtigen. Gleichzeitig erhöht sie das Potenzial für Naturgefahren wie Überschwemmungen. Im Rahmen der neuen Initiative «Resiliente Schweiz», die ein gemeinsames Verständnis von Risiken fördern und damit die Widerstandsfähigkeit des Landes stärken soll, bringt der erste Schweizer Resilienz-Tag von Swiss Re am 26. Juni 2026 zentrale Akteure aus dem öffentlichen und privaten Sektor zusammen. Ziel ist es, praktische Lösungsansätze und lokale Anpassungsmassnahmen im Umgang mit extremer Hitze zu diskutieren.
Gianfranco Lot, Country President Switzerland von Swiss Re: «Die Schweiz ist auf Überschwemmungen und Stürme gut vorbereitet. Hitze ist jedoch eine andere Art von Risiko: weniger sichtbar, schwieriger versicherbar und zugleich in der Lage, Risiken zu verstärken, die das Land bisher gut beherrscht. Resilienz gegenüber Hitze bedeutet Schatten im öffentlichen Raum, kühle Räume in Pflegeeinrichtungen, sicherere Arbeitszeiten für Tätigkeiten im Freien sowie Risikoteilung dort, wo Schäden nicht verhindert werden können.»