Abo
KI-Risiken häufen sich heimlich

Versteckte KI-Risiken in Versicherungsportfolios

KYND, ein Anbieter von Cyber-Risiko-Intelligence, hat davor gewarnt, dass sich bei Versicherern in ihren Portfolios versteckte KI-bezogene Risiken ansammeln könnten. Grund: Unternehmen führen KI-Tools ein, ohne deren Einsatz stets offenzulegen.

«Viele Unternehmen integrieren KI in ihre alltäglichen Geschäftsprozesse, doch dies spiegelt sich nicht immer in den Gesprächen zur Risikoprüfung wider»: Aaron Aanenson, Leiter des Versicherungsbereichs für Nordamerika bei KYND.
«Viele Unternehmen integrieren KI in ihre alltäglichen Geschäftsprozesse, doch dies spiegelt sich nicht immer in den Gesprächen zur Risikoprüfung wider»: Aaron Aanenson, Leiter des Versicherungsbereichs für Nordamerika bei KYND. LinkedIn

Werbung

In seinem neuesten Whitepaper «The Wild West of AI Risk» erklärte KYND, die unmittelbare Herausforderung für die Versicherungsbranche bestehe darin, ein klareres Verständnis dafür zu gewinnen, wo und wie KI eingesetzt wird, anstatt sich ausschliesslich auf künftige Massnahmen im Rahmen der Policen zu konzentrieren.
Laut KYND hängt eine effektive Risikoprüfung von der Transparenz hinsichtlich der Technologienutzung der Kunden ab, doch die Geschwindigkeit der KI-Einführung bedeutet, dass einige Unternehmen KI möglicherweise bereits in ihre Betriebsabläufe integrieren, bevor sie dies mit den Versicherern besprechen. Das Unternehmen erklärte, dies schaffe die Möglichkeit unerkannter Risiken in der Risikoprüfungsphase, die sich schrittweise über mehrere Policen hinweg aufbauen und zu einem grösseren kumulativen Risiko beitragen könnten.

Werbung