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KMU-Arbeitsmarktstudie

Personalausfälle werden zunehmend zum Kostenfaktor

KMU mit einer Führungskultur, die auf Eigenverantwortung setzt, berichten seltener von psychisch bedingten Fehlzeiten als KMU ohne dieses Leitprinzip.

Die Belastung durch Personalausfälle hat sich in der Schweizer KMU-Landschaft verschärft.
Die Belastung durch Personalausfälle hat sich in der Schweizer KMU-Landschaft verschärft. mcjanuald - stock.adobe.com

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Vier von zehn Unternehmen verzeichnen steigende Kosten aufgrund von Personalausfällen. Die aktuelle KMU-Arbeitsmarktstudie der AXA zeigt aber auch: KMU mit einer Führungskultur, die auf Eigenverantwortung setzt, berichten seltener von psychisch bedingten Fehlzeiten als KMU ohne dieses Leitprinzip. Besorgniserregend ist hingegen, dass trotz steigender Fehlzeiten gezielte Präventionsmassnahmen stagnieren. Jedes vierte KMU ergreift gemäss eigenen Aussagen gar keine Gegenmassnahmen.
Die Belastung durch Personalausfälle hat sich in der Schweizer KMU-Landschaft verschärft. 42 Prozent der im Rahmen der KMU-Arbeitsmarktstudie befragten Unternehmen berichteten, dass die Kosten für Fehlzeiten in den letzten fünf Jahren gestiegen sind, bei den grossen KMU mit 50-250 Mitarbeitenden sind es gar 62 Prozent. «Personalausfälle sind längst nicht mehr nur ein HR-Thema. Für viele KMU entwickeln sie sich zu einem betriebswirtschaftlichen Risiko. Gerade in Zeiten des Arbeitskräftemangels können bereits wenige längere Ausfälle Projekte verzögern, Teams zusätzlich belasten und die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens beeinträchtigen – insbesondere bei KMU, die über weniger personelle Reserven verfügen, um Ausfälle aufzufangen», sagt Laetitia Amey, CEO von WeCare, dem Angebot für betriebliches Gesundheitsmanagement der AXA.

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