KI-gestützte Erkennung von Cybersicherheits-Lücken wird zu grossem Risiko
Das Beratungsunternehmen Gartner stuft die KI-gestützte Erkennung von Cybersicherheitslücken im zweiten Quartal 2026 als das führende aufkommende Risiko für Unternehmen weltweit ein.
KI-Technologien gelingt es immer besser, Sicherheitslücken schneller und in grösserem Umfang zu identifizieren.Adobe Stock
«Die Fähigkeit der KI, die Effizienz und Zugänglichkeit der Schwachstellenerkennung zu steigern, macht es für traditionelle Risikomanagementansätze zunehmend schwieriger, Schritt zu halten», kommentierte Kevin Mercado, Senior Principal Analyst im Bereich Research der Gartner Risk & Audit Practice, die Resultate der Befragungen von Führungskräften und Risikomanagern für den «Quarterly Emerging Risk Report».
«Ohne entsprechende Verbesserungen in den Bereichen Governance, Sicherheitsmassnahmen und Behebungsmöglichkeiten könnte die KI-gestützte Erkennung von Sicherheitslücken die Abwehrmassnahmen von Unternehmen überholen und damit die Wahrscheinlichkeit schwerwiegender Cybervorfälle und Betriebsstörungen erhöhen.»