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Cyberrisiken sind strategische Herausforderung

Keinen Plan für den Ernstfall

Unternehmen schützen sich oft nur ungenügend gegen Cyberattacken. Eine neue Studie zeigt aber eine steigende Bereitschaft zur Investition.

Sandra Willmeroth

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Cyberrisiken sind für Unternehmen eine tickende Zeitbombe. the_lightwriter - stock.adobe.co

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Der jüngste Cyberangriff auf die Zuger Medizintechnikfirma Steelco Belimed, die zur Miele-Gruppe gehört, hat erneut gezeigt, wie verwundbar Unternehmen gegenüber digitalen Bedrohungen sind. Laut dem aktuellen «Digital Future Monitor Schweiz 2026» von DXC Technology betrachten 70 Prozent der befragten Unternehmen Cyberkriminalität mittlerweile als eine wesentliche Herausforderung für ihre Wettbewerbsfähigkeit. Mehr als die Hälfte der Befragten (53 Prozent) gibt zudem an, bereits mit KI-gestützten Cyberangriffen konfrontiert worden zu sein. Die Studie basiert auf einer Befragung von 100 Schweizer Geschäftsführern und IT-Spezialisten, die über die digitale Transformation ihrer Unternehmen entscheiden. Die Ergebnisse zeigen, dass Cyberrisiken mittlerweile zu den zentralen strategischen Herausforderungen der Wirtschaft zählen.
«Cyberangriffe von staatlichen Akteuren sowie traditionellen Hackergruppen sind für die Unternehmen in der Schweiz eine Top-Herausforderung bei der eigenen Wettbewerbsfähigkeit», sagt Bruno Messmer, General Manager von DXC Technology Schweiz. Gleichzeitig beobachtet er eine deutliche Priorisierung entsprechender Schutzmassnahmen: «Branchenübergreifend wollen 27 Prozent der Unternehmen ‚sehr viel mehr‘ und weitere 27 Prozent ‚mehr‘ in Cybersicherheit und Datenschutz investieren.»

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