Psychische Erkrankungen kosten die Schweiz immer mehr
Mädchen und junge Frauen in der Schweiz sind weiterhin besonders häufig von psychischen Erkrankungen betroffen. Im ambulanten Bereich haben die Kosten bei Jungen aber 2024 erstmals stärker zugenommen als bei Mädchen.
Frauen und jüngere Menschen fühlen sich öfter entmutigt oder deprimiert. Pixel-Shot - stock.adobe.com
Das geht aus dem aktuellen Bulletin zur psychischen Gesundheit der Schweizer Bevölkerung hervor, welches das Schweizerische Gesundheitsobservatorium (Obsan) im Auftrag des Bundesamts für Gesundheit (BAG) erstellt hat. Die Kennzahlen wurden am Dienstag veröffentlicht.
Demnach fühlten sich im Berichtsjahr über 72 Prozent der Bevölkerung meistens oder ständig glücklich. Dieser Wert entsprach dem Vorjahresniveau. Menschen ab 65 Jahren bezeichneten sich dabei häufiger als glücklich als Jüngere. Frauen und jüngere Menschen gaben hingegen öfter an, sich entmutigt oder deprimiert zu fühlen.