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Psychische Leiden treiben IV-Zahlen

Zahl der IV-Eingliederungsmassnahmen steigt weiter an

Die Zahl der Personen in beruflichen Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung ist im vergangenen Jahr erneut gestiegen. Die häufigste Ursache für eine Invalidität waren auch 2025 psychische Krankheiten, insbesondere bei jungen Menschen.

Nicht körperliche Einschränkungen, sondern psychische Erkrankungen waren auch 2025 die häufigste Ursache für Invalidität.
Nicht körperliche Einschränkungen, sondern psychische Erkrankungen waren auch 2025 die häufigste Ursache für Invalidität. Adobe Stock

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Rund 61'000 Menschen nahmen an den beruflichen Eingliederungsmassnahmen teil, wie das Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) am Montag mitteilte. Dies seien 3300 mehr als 2024 und mehr als dreimal so viele wie im Jahr 2008. Die Kosten dafür beliefen sich 2025 auf 979 Millionen Franken und stiegen gegenüber dem Vorjahr (892 Millionen Franken) demnach um fast 10 Prozent. Zusätzlich erhielten 37'000 Personen Taggelder in einer Gesamthöhe von 780 Millionen Franken.
Die häufigste Ursache für eine Invalidität seien auch 2025 psychische Krankheiten gewesen. Sie machten 55 Prozent der Fälle bei den Beziehenden von Eingliederungsmassnahmen aus. Bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen betrage dieser Anteil sogar 64 Prozent. Dahinter folgten Krankheiten der Knochen und Bewegungsorgane mit 14 Prozent, Geburtsgebrechen mit 12 Prozent und Unfälle mit 8 Prozent.

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