Der Preisüberwacher und eine Motion der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Ständerats (SGK-S) fordern ein nationales Register für Implantate. Dieses sei notwendig, um die Informationsasymmetrie auf dem Schweizer Implantatemarkt zu verringern, die Transparenz bei den Beschaffungsleistungen der Spitäler zu verbessern und damit zugunsten der Prämienzahlerinnen und Prämienzahler günstiger einkaufen zu können.
Der Markt werde heute von einigen wenigen grossen Anbietern dominiert, hiess es weiter. Die Beschaffung von Implantaten erfolge hauptsächlich im Rahmen direkter Verhandlungen mit den Lieferanten. Öffentliche Ausschreibungen werden nur in sieben Prozent der Fälle durchgeführt.