Die Hitzewelle dieses Sommers hat die europäische Wirtschaftsleistung für das laufende Jahr nach Schätzung der Allianz um 113 Milliarden Euro reduziert.
Geringere Arbeitsproduktivität sowie längere Pausen und Fehlzeiten wegen der Hitze belasten die Wirtschaftsleistung in Europa zunehmend.Monika Wisniewska - stock.adobe.
Italien liegt nach Angaben des Versicherungskonzerns dabei auf Platz eins mit geschätzten Einbussen von 28 Milliarden Euro. Auf Platz zwei kommt Deutschland mit 25 Milliarden Euro. An dritter Stelle steht Frankreich mit einer geschätzten Minderung des Bruttoinlandsprodukts um 20 Milliarden Euro.
Als wirtschaftliche Einbussen zählen dabei Produktionsausfälle und geringere Wertschöpfung, bedingt durch geringere Arbeitsproduktivität sowie längeren Pausen und Fehlzeiten. Die europaweiten Einbussen dürften sich demnach auf ein knappes halbes Prozent der für dieses Jahr erwarteten Wirtschaftsleistung summieren.